Es war mein Fotoshooting im Juli. Altes Land Hamburg. Das schöne Pärchen Merle und Markus haben mich für ihre Hochzeit in Jork beauftragt. Auf meine Frage: ”Wie kamt ihr auf die Idee eure Hochzeit in Jork zu feiern?”, sagt Markus einfach, dass es ein Wunsch von Merle war. Klare Antwort. Nicht umsonst war Markus beim Militärdienst. Und ich kann selber nur bestätigen – sehr gute Entscheidung. Ich war schon mehrmals in Jork für Hochzeiten unterwegs – im Winter, im Herbst, im Hochsommer. Der Ort hat nie sein ländliches Flair verloren. Und allein das Standesamt Jorks ist sehenswert, mit seinenm berühmten Fachwerkhaus, wo immer leicht romantische Atmosphäre herrscht, wo Merle und Markus auch den besten Apfelsaft genossen haben. Altes Land ist Apfelland.

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Helmut Schmidt – der Europäer.
Im Jahr 2009, als ich ihm fotografiert haben, hat er schon auf den Rollstuhl gelandet und trotz seinen alter und Krankheiten hat er keinen falls sein Optimismus verloren. Am bestens -sagte er zu uns, zu kleinen Kreis von Politikern und Fotografen – nicht so lange leben wie ich, es bringt kein Spass mehr. Ich kann aber  seine Worten nicht wirklich glauben, genauso könnte er mitteilen, dass Rauchen gefährdet der Gesundheit – aber er lebt trotzdem weiter, schadet ungehäur seiner Gesundheit und sieht sehr menschlich und sympatisch aus.
Eigentlich, unser ganzen Leben schadet Gesundheit und bringt uns langsam zum Tod. Einzelnes, was kann nie schädkickh sein, wie Helmut Schmidt mir bei diesen Treffen brachte –  sich selbst seien,  deine eigene Leben leben, dein eigene weg gehen.  Es heisst aber nicht, dass du dabei  dein Nachbar auf dem Fusse trettest, oder ab und zu in Gesichte, wenn jemanden dir nicht gefällt, zu schlägst.  Wie HS für sich Kanntus  Imperativ formuliert hast: „ Mach niemanden so, dass du für sich selber nich wünschest“.

Vielleicht deswegen ist er Europäer – weil er kann sich aus eigene Erfahrung auf europäische Kulturniveu  wie zuhause bewegen. Er streitet mit römische Philosoph und Kirchenvater  Augustinos, ob das gerechte Kriege überhaupt seien könnte – aus eigener Erfahrung als Wermachtoffizier im 2 Weltkrieg. Er kommt nicht vorbei des Kanntus Imperativs, weil er menschlich so breit ist und  Glaube in Gott und in der Kirche längst verloren hat, er sucht aktiv nach moralische Begründung seine Aktivitäten.  Er hat was mit Gedanken von  Markus Aurelius , römische Kaiser und Philosoph, auch viel gemeinsam, weil HS selber auf hohe politische Nivewu sich angagiert – und findet deswegen Dialog mit eigene Europäesche Geschichte sehr hilfreich.

Europa für HS – sein zuhause.  Deutschlandsgeschichte sowie Europäische Geschichte ist kein Schulbuch für ihn, sondern ein Raum für Dialoge, im sokratische Sinne – aus eigenen Erfahrung und aus eigene Gedanken.
Im Dialog geht nicht darum, das Erfahrungen von Jemanden klauen oder  schöne Gedanken ausleihen –  sondern sich selber als Homo  … verstehen,  seinen eigenen Weg so bewusst und verantworlich wie es möglich ist zu gehen. Der Europäer. Helmut Schmidt.

Alster im Januar. Es gab dieses Jahr dann doch Schnee an der Alster, obwohl es nicht wirklich lange gehalten hat – nur 2 Tagen. Als ich diese Tage morgens aufgewacht bin und aus dem Fenster gesehen habe, war draußen alles weiß. Hurrraaa! Am selbem Tag, früh morgens, ging ich mit meiner Kamera entlang der Alster und dachte: “Wow, so wenig braucht es, damit die ganze Welt sich verändert – nur ein paar Kilo dieses weissen Stoffs, den alle kennen – den Schnee” Die Bäume und die Busche haben eine zweite Haut mitbekommen, so zart und graziös gehen sie mit ihren leichtesten Klamotten – weit-weit weg von der Stadt und möglichst nah zum Wasser. Alster im Januar – ist nicht immer dasellbe. Selbstverständlich nicht. Das kennen am besten Alstervogel – schmalle- schwarze Wasserhune, graue Gänse, bunte Ente. Sie kennen es. Man könnte sogar Barfuss durch das Wasser laufen. Schwimmen kann man jetzt nicht mehr so einfach. Ich muss meine Fotokamera ab und zu unter meinem Mantel erwärmen, sonst geben Baterien ziemlich schnell den Geist auf. Und wie die Hände frieren, o! Aber das ist ein fast vergessenes Gefühl.

 

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Im Kiel war ich mehrmals mit meine Fotokamera unterwegs und diesmal habe ich mit Julia und Anton ein Paarshooting in Laboe. Schönes Ort, es sind in der Nähe Marine-Ehrenmal und ein U 995 Museum.Die Sonne hat unseren Spazierengang und Fotoshooting zwar fleißig begleitet, aber wir möchten lieber bis zum Sonnenuntergang abwarten. Ich habe sogar gebadet, es war doch Anfang Juli – das Meer war wie eine warme Michwanne, echt! aber keiner hat mir (daran) geglaubt, außer Windsürfers, die frohlich mit dem Wind und Sonne geschwommen haben. Der Strand von Laboe ist lang und abwechslungsreich, es tut gut den als Fotokulisse nutzen – Sand und Steine,Möven, Windsürfer,Fähre nach Kleipeda und Oslo, Fischerbooten und – nicht vergessen!schöne Dünenschicht, wo meine lieblinspaar sich heimlich verstecken lass:) Es war eine Vergnügung euch fotografieren, liebe Julia und Anton.Verlobunsshooting ist vorbei, als nähstes kommt eure Hochzeit, wir sehen uns!

paarfotos paarfotospärchen fotos

Tallinn old town at night.

In Tallin war ich unterwegs, ein einziger Tag, nur eine Übernachtung,  und dann sollte ich weiter nach Pskov fahren. Mein Hotel war in der Nähe der Altstadt, nur ein 5 minütigen Fussweg entfernt und ich habe diese Gelegenheit ohne weiteres Überlegen benutzt. Die spektakuläre Beleuchtung der Altstadt  hat mir sofort bekannte Strophen aufgerufen:

“Bei der Kaserne, vor dem grossen Tor
steht ‘ne Laterne und steht sie nach davor
da wollen wir uns wiedersehen
bei der Laterne wollen wir stehen
wie einst Lili Marlen”

Wie einst… ach, Lili Marlen! Dezente Beleuchting, Steinpflaster, schmalle und krumme Gassen und Aue, bunte Blümenläden bei den Eingangstor, es sieht wirklich romantisch (nicht so modern- quadratisch-praktisch, kein Vergleich!). Dann wollte ich ein Lokal besuchen und plötzlich stand vor mir ein Haus mit dem Überschrift “HANSA”. Bierrestaurant. Es kann nicht war sein! ich komme aus Hansestadt Hamburg, den ich liebe und fühle mich am Elbestrand als echter Hanseate und jetzt treffen wir uns mit dir in old Tallin –  “Olde Hansa”. Unverzüglich klopfe ich an der Tür und schon in wenigen Minuten habe ich einen großen Bierkrug in meiner Hand. ET OMA TERVIST! На здоровье! Prost!

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